Kooperationspartner

Frau in der Wirtschaft OÖ ist bereits seit Anbeginn Kooperationspartner des Projekts KOMPASS, da Frauenbeschäftigung, Frauenkarrieren sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenfalls Kernanliegen sind.

„Es ist für Frau in der Wirtschaft von großer Bedeutung, Kooperationen mit KOMPASS zu schließen, um gemeinsam eine familienfreundliche Arbeitswelt zu schaffen und damit auch einen Grundstein für mehr Frauen in Führungs- positionen zu legen. KOMPASS hat sich als zentrale Anlaufstelle zum Thema Frauenförderung und gezielte Karenzorganisation für Unternehmen in Oberösterreich etabliert, treibt wichtige Punkte in der Thematik ‚Vereinbarkeit von Familie und Beruf voran und begleitet konkrete Projekte, wie zum Beispiel überbetriebliche Kinderbetreuungs- lösungen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eines der wichtigsten Themen, um Frauen verstärkt in den Arbeitsmarkt einzugliedern und zu behalten", betont Margit Angerlehner. 

1996 ins Leben gerufen, setzt sich Frau in der Wirtschaft nun bereits seit mehr als 20 Jahren als überparteiliche Plattform innerhalb der WKO Oberösterreich für die Interessen von Unternehmerinnen ein. Immer mehr Frauen wählen den Weg in die Selbständigkeit. Während 2006 rund 16.000 (31 Prozent) oberösterreichische Frauen unternehmerisch tätig waren, ist die Anzahl der Unternehmerinnen heute auf über 34.600 (46 Prozent) angestiegen.


Foto Margit Angerlehner, Vorsitzende FidW

 „Wenn top-ausgebildete Frauen durch Familienplanung für längere Zeit aus dem Unternehmen ausscheiden, geht wertvolles Know-how und Potenzial verloren und es entstehen zusätzliche Kosten für das Unternehmen. Mithilfe eines gezielten Karenzmanagements und familienfreundlichen Maßnahmen können Unternehmen das Thema Karenz und Wiedereinstieg bewusst gestalten und so zusätzlich Vorteile generieren. Einerseits schaffen sich Unternehmen Wettbewerbsvorteile durch Innovationen und als attraktiver Arbeitgeber eine stärkere Bindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Andererseits erzielt das Unternehmen eine höhere Produktivität durch motiviertere sowie leistungsfähigere Angestellte“, so Margit Angerlehner.